Datum Reifenherstellung – Reifenalter – DOT Nummer

Das Datum der Reifenherstellung muss gemäß ECE-Normen und § 36 StVZO dauerhaft auf dem Reifen angebracht sein. Dies geschieht verschlüsselt über die so genannte DOT- Nummer bzw. DOT Kennzeichnung.

Die DOT-Nummer ist eine heute vier- (früher dreistellige) Zahl, die das Datum der Reifenherstellung angibt.
DOT- bedeutet „Department of Transportation“ (US-Verkehrsministerium).

DOT Nummer - Datum Reifenherstellung Zahlen Buchstaben

DOT Kennzeichnung auf der Seitenwand

Zuerst kommt die Kennzeichnung DOT gefolgt von einer Buchstaben- Zahlen- kombination (das ist die Zulassungsnummer des US-Verkehrsministeriums). Danach folgen 4 Ziffern (seit 2000 sind es 4, davor waren es 3 Ziffern). Die ersten beiden Ziffern stehen für die Kalenderwoche, die letzten beiden Ziffern für das Herstellungsjahr.

Ein Beispiel: DOT GFJ 988 0211 bedeutet, dass der Reifen in der 2. Kalenderwoche des Jahres 2011 hergestellt worden ist. Die Zahlen und Buchstaben davor sind die Zulassungsnummer des DOT (Department of Transportation)

Die vollständige DOT Kennzeichnung befindet sich in der Regel nur auf einer Reifenseite. Die Kennzeichnung DOT mit der Zulassungsnummer ist zwar i.d.R. auf beiden Seiten, jedoch einmal ohne das Datum der Reifenherstellung. Das bedeutet, die Kennzeichnung ist möglicherweise auf der Fahrzeuginnenseite. Dass macht das Ablesen schon etwas schwieriger. Bei montierten laufrichtungsgebundenen Reifen (z.B. V-Profil) ist somit das Herstellungsjahr 2x auf Fahrzeuginnen- und 2x auf der Fahrzeugaußenseite. Bei asymmetrischen Profilen ist es möglich, dass sich die vollständige DOT Kennzeichnung nur auf der Innen- oder Außenseite befindet.

Datum der Reifenherstellung (DOT Nummer) Zeitraum und Kennzeichnung:

  • 2000 – heute: die letzten vier Ziffern, ohne ein Dreieck dahinter, bedeuten das Herstellungsdatum. Bsp.: 0208 – 2 Woche 2008
  • 1990 bis 1999: die letzten drei Ziffern, mit einem Dreieck dahinter, bedeuten das Herstellungsdatum. Bsp.: 269 – 26 Woche 1999
  • 1980 bis 1989: die letzten drei Ziffern, ohne ein Dreieck dahinter, bedeuten das Herstellungsdatum. Bsp.: 327 – 32 Woche 1987

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TMS (Tyre Mobility System) Reifendichtmittel Dunlop

reifendichtmitel-tms-reifen.jpgTMS ist ein Reifendichtmittel von Dunlop und wird z.B. von VW und Audi verwendet (tyre mobility system, engl. = Reifen-Mobilitätssystem).

Reifendichtmittel sind Mittel zur Notreparatur von Reifen und werden in der Regel anstelle eines Ersatzrades mitgeführt.

Anwendung des Reifendichtmittels TMS (tyre mobility system)

  • Fremdköper (Nagel, Schraube, etc.) im Reifen Stecken lassen
  • Flasche gut schütteln
  • beiliegenden Einfüllschlauch aufstecken, die Verschlussfolie wird dabei durchstoßen
  • Ventilkappe am Reifenventil entfernen und mit dem beiliegendem Ventileinsatzdreher den Ventileinsatz herausschrauben und auf sauberem Untergrund ablegen
  • Verschlussstopfen vom Einfüllschlauch entfernen und den Schlauch auf das Reifenventil aufstecken
  • Flasche nach oben halten und den gesamten TMS- Flascheninhalt in den Reifen einfüllen
  • Schlauch abziehen und den Ventileinsatz wieder fest aufschrauben
  • Reifenfüllschlauch des Kompressors auf das Ventil schrauben
  • den Anschluss-Stecker des Kompressors in den Zigarettenanzünder oder eine 12V–Steckdose im Fahrzeug einführen
  • Reifen auf 2 – 2,5 bar aufpumpen (Manometer beachten)
  • Kompressor max. 6 min betreiben – es besteht Überhitzungsgefahr
  • wird der Luftdruck nicht erreicht, 10 m vor und zurück fahren, damit sich das TMS- Reifendichtmittel verteilen kann, alternativ Fahrzeug mit einem Wagenheber anheben und das Rad drehen – danach erneut versuchen aufzupumpen
  • wird der Druck nicht erreicht kann das TMS- Reifendichtmittel nicht mehr helfen, der Reifen ist zu stark beschädigt
  • beiliegenden Aufkleber zur Beachtung der Höchstgeschwindigkeit und Warnung im Sichtbereich des Fahrers anbringen
  • Fahrt unverzüglich fortsetzen – Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
  • nach 10 min Fahrt Luftdruck erneut prüfen – ist der Druck unter 1,3 bar gesunken darf nicht weitergefahren werden, der Reifen ist zu stark beschädigt und es besteht Unfallgefahr
  • ist der Druck über 1,3 bar wieder auf Herstellervorgabe auffüllen und Fahrt mit maximal 80 km/h zur nächsten Werkstatt fortsetzen

TMS (tyre mobility system) Reifendichtmittel darf nicht angewendet werden wenn:

Reifendichtmittel allgemein

reifendichtmittel-12v-kompressor-opel-reifen.jpgI. d. R. wird ein weißer, flüssiger Kunststoff in den Reifen gefüllt, die Flüssigkeit verschließt die Beschädigung, härtet aus und bleibt jedoch flexibel. Mit Hilfe eines 12V-Kompressors wird der Reifen wieder befüllt. Ein Reifendichtmittel kann anstelle eines Ersatzrades im Fahrzeug mitgeführt werden. Der mit Reifendichtmittel reparierte Reifen ist nur eine Notlösung und muss ausgetauscht werden!

Die Haltbarkeit ist nur begrenzt, deshalb das Reifendichtmittel bitte rechtzeitig austauschen! Bei Reifendichtmitteln aus dem Zubehör ist die maximal zulässige Reifengröße zu beachten.

reifendichtmittel-reifen-opel-gm.jpgBei anderen Systemen wie z.B. bei Opel (das Reifendichtmittel ist auch von Dunlop) besitzt die Flache mit dem Reifendichtmittel zwei Anschlüsse. Der Füllschlauch wird mit dem Ventil verbunden und der 12 V- Kompressor wird ebenfalls an die Flasche mit dem Reifendichtmittel angeschlossen. Das Dichtmittel wird also mit der Druckluft des Kompressors eingefüllt. Ansonsten erfolgt die Anwendung sinngemäß wie beim TMS. Aber auch hier gilt: Immer die Herstellerangaben beachten.

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Verstärkte Reifen

Verstärkte Reifen: Bei verstärkten Reifen wird der Unterbau (Karkasse) besonders stabil ausgeführt und in Verbindung mit einem wesentlich höheren Luftdruck eine gesteigerte Tragfähigkeit und ein besserer Schutz vor mechanischen Reifen- Beschädigungen erreicht.

Man unterscheidet bei verstärkten Reifen verschieden Arten und Bezeichnungen:

  • C-Reifen (Commercial) – verstärkter Reifen mit mehrlagigem Unterbau
  • CP-Reifen wie C-Reifen, speziell für Camping-Fahrzeuge
  • LT-Reifen (LT – Ligth Truck) gleichbedeutend mit C-Reifen
  • Reinforced- Reifen verstärkter Reifen mit einlagigem Unterbau
  • XL-Reifen (Xtra bzw. Extra Load) gleichbedeutend mit Reinforced-Reifen

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Ersatzrad – Ersatzreifen

Das Ersatzrad (Reserverad) kann für den Fall einer Panne bzw. eines Plattens im Fahrzeug mitgeführt werden. Es gibt vollwertige Ersatzräder und Noträder.

Es gibt verschiedene Pannensysteme, um im Fall der Fälle eine Weiterfahrt zu ermöglichen. Eine davon, dass Ersatzrad, gibt es als vollwertiges Rad oder als schmales Notrad.
Ein Notrad ist sehr schmal ausgeführt. Bei Notreifen des Typ´s „T“ sind wesentlich höhere Reifenluftdrücke notwendig als bei herkömmlichen und verstärkten Reifen. Noträder sind sowohl in der Höchstgeschwindigkeit (meist 80 km/h) als auch in der Reichweite nur begrenzt einsetzbar. Dafür sind sie relativ klein und leicht.
Vollwertige Ersatzräder ermöglichen eine nahezu uneingeschränkte Weiterfahrt, sind aber im Verhältnis gesehen schwer und platzraubend und werden deshalb immer seltener. Ein Ersatzrad oder anderes Pannensystem mitzuführen, ist nicht gesetzlich vorgeschrieben.

Um bei einer Reifenpanne wieder mobil zu werden, hier ein paar Ratschläge, wie man sich auf einen Plattfuß vorbereiten kann:

  • regelmäßige Sichtkontrolle und Überprüfung des Reifenluftdrucks, beim Ersatzrad ca. 0,5 bar über der Herstellervorgabe auffüllen
  • ungenutzte Ersatzräder nach spätestens 6 Jahren erneuern (Reifenalterung)
  • Wagenheber und Werkzeug mindestens jährlich auf Zustand und Funktion überprüfen, bei Bedarf etwas einölen
  • bei Alufelgen werden meistens andere Radschrauben (oder auch Radbolzen bzw. Radmuttern) verwendet, die richtigen Schrauben für das Ersatzrad sollten also mitgeführt werden
  • bei Felgenschlössern sollte auch der richtige Aufsatz für die Diebstahl- sicherung im Auto liegen (auffindbar – das Ding ist recht klein)
  • bei einer Montage des Ersatzrades unter dem Fahrzeug sollte die Mechanik der Befestigung regelmäßig gefettet und bewegt werden, da diese sonst bis zur Unbeweglichkeit rosten könnten
  • ein Paar Arbeitshandschuhe im Fahrzeug können auch nicht schaden
  • den Radwechsel einmal in Ruhe „auf dem Hof“ zu üben ist keine schlechte Idee

Ein laufrichtungsgebundener Reifen eignet sich nicht als Ersatzrad, da er für links oder rechts montiert ist. Die Chance steht also 50 zu 50.

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Reifengattungen – Reifengattung

Die Reifengattung ergibt sich aus dem Verhältnis von Reifenhöhe und Reifenbreite, dem Querschnittsverhältnis.

Man unterscheidet folgende Reifengattungen:

Bei jeder Reifengattung ist das Querschnittsverhältnis ein anderes, was wiederum unterschiedlichste Reifen-Eigenschaften und damit unterschiedliches Fahrverhalten mit sich bringt. Die ersten Reifen waren eher kreisrund. Doch geht der Trend immer weiter zu flachen und breiten Reifen. Diese bieten mehr Fahrsicherheit und lassen höhere Geschwindigkeiten zu.

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EBC DOT 5 Bremsflüssigkeit

Bei der EBC DOT 5 Bremsflüssigkeit handelt es sich um eine nicht-aggressive Bremsflüssigkeit auf einer Silikon-Basis. Sie kann in allen DOT5 Bremsanlagen bzw. Bremssystemen verwendet werden. Bei XXL-Bremsen.de ist EBC DOT5 Bremsflüssigkeit für fast Auto erhältlich.

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Verzahnung Reifen – Straße (Verzahnungseffekt Reifen)

Die Gestaltung des Reifen-Profils (Lauffläche) und die Verformung des Reifens auf der Fahrbahn (Ausformen der Aufstandsfläche = walken) sollen für einen Verzahnungseffekt zwischen Straße und Reifen sorgen. Der Reifengummi passt sich je nach Mischung der Oberfläche an.
Insbesondere bei Winterreifen auf verschneiten Straßen sorgen die vielen Einschnitte in der Lauffläche, die Lamellen usw. für eine bestmögliche Verzahnung zwischen Reifen- Aufstandsfläche (Latsch) und Fahrbahn. So können deutlich höhere Kräfte übertragen werden, die Traktion ist höher und der Bremsweg verkürzt sich.

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TD Sicherheitsfelgen

TD Sicherheitsfelgen

kfz-teile-service Kluwe www.kfz-teile-service.de rad räder felgen felge TD SicherheitsfelgeBei TD Sicherheitsfelgen ist die Felgenhorn- Höhe reduziert. Daraus resultiert eine Verlängerung der Reifen- Seitenwand und somit ein höherer Federungskomfort. In der Felgenschulter ist ein Rille eingefügt. Die Reifen- Wulstzehe muss so geformt sein, dass sich der Reifen der Felgenkontur anpasst. Der Vorteil der TD- Felgen ist, dass bei drucklosem Reifen der Wulst nicht ins Tiefbett springt

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