TWI – Tred-Wear-Indicator

Was ist ein Tred-Wear-Indicator?

Der Tred-Wear-Indicator (TWI) ist der Reifen-Abrieb-Indikator, eine Verschleißanzeige für die Reifen-Profiltiefe.

Auf dem Profilgrund befinden sich Erhebungen. Nimmt das Profil bis zu einer bestimmten Tiefe ab, sind Tred-Wear-Indicator (TWI) und Profil auf gleicher Höhe. Der Reifen ist spätestens jetzt verschlissen und sollte ausgetauscht werden.

Wo finde ich den Tred-Wear-Indicator am Reifen?

Wo sich die die Tred-Wear-Indicator (TWI) am Reifen befinden, zeigen die Indicator-Symbole an der Reifenschulter. Das sind kleine Dreiecke, die Aufschrift TWI (Tred-Wear-Indicator) oder auch Symbole wie z.B. das “Michelin-Männchen” Bibendum, das Logo von Michelin.

Leider haben nicht alle Tred-Wear-Indicator (TWI) eine Höhe von 1,6 mm. Manche Indikatoren sind flacher. Um sicher zu gehen sollte die Profiltiefe lieber gemessen werden.

Genug Profil?

Die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt 1,6mm. Sommerreifen sollten bei einer Profiltiefe von 3mm ausgetauscht werden, Winterreifen bei 4mm Tiefe. Je geringer die Profiltiefe, desto höher die Gefahr von Aquaplaning und der Verlängerung des Bremsweges.

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Uniroyal Reifen

Lieferprogramm Uniroyal Winterreifen

Uniroyal MS 66 plus WinterreifenUniroyal MS plus 66 Winterreifen:

Einen neuen Regenreifen für den Wintereinsatz hat Uniroyal in den Handel gebracht: Der neue MS plus 66, für die Mittel- und Oberklasse entwickelt, zeichnet sich durch weiter gesteigerte Fahreigenschaften auf Schnee und Eis, sehr hohen Schutz vor Aquaplaning und kurze Bremswege aus. Der ADAC hat den neuen Winterreifen vorn Uniroyal in seinem aktuellen Test mit „empfehlenswert“ beurteilt.

Uniroyal MS 55 plus WinterreifenUniroyal MS plus 55 Winterreifen:

Der Uniroyal MS plus 55 für schnelle, schwerere Wagen beeindruckt in punkto Aquaplaningresistenz, Grip bei Schnee und Eis sowie im Nasshandling. Die Variante MS plus 55 V ist für Geschwindigkeiten bis zu 240 km/h freigegeben. Alle Pkw-Winterreifen von Uniroyal haben eine moderne Silica-Mischung – mit dem Ergebnis überzeugender Fahreigenschaften auf nasser Fahrbahn, bei Schnee und Eis. Bestnoten vom ADAC.

MS plus Nordic Uniroyal Winterreifen Uni ReifenUniroyal MS plus Nordic Winterreifen:

Bespikebarer Reifen mit richtungsgebundenem Profil, speziell für raue nordische Winter. Verbindet hervorragenden Griff auf Schnee und Eis mit hoher Sicherheit auf nassen und matschigen Strassen.

Uniroyal MS plus Soft WinterreifenUniroyal MS plus Soft Winterreifen:

Ein Winterreifen für extreme nordische Winterbedingungen. Zahlreiche Griffkanten verbessern Traktion und Brems- leistung auf Schnee und Eis. Die spezielle nordische Mischung mit hohem Naturkautschukanteil sorgt für guten Griff auch bei niedrigen Temperaturen. Das richtungs- gebundene hydrodynamische Profildesign sichert gleich- zeitig die schnelle Ableitung von Matsch und Schnee.

Uniroyal MS plus 5 Winterreifen:

Der Uniroyal MS plus 5 ist ein nässeoptimierter, komfortabler Winterreifen, der für Fahrzeuge der Kompakt- und Mittelklasse entwickelt wurde. Durch sein laufrichtungsgebundenes Profil kann er schnell Wasser und Schneematsch aus der Bodenaufstandsfläche ableiten, seine Lamellierung sichert guten Grip auf verschneiten Straßen.

Uniroyal MS 5 plus Winterreifen

Quelle: www.conti-online.com

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Lauffläche Reifen – Reifenlauffläche

sommerreifenprofil-reifen-im-vergleich-zum-winterreifenprofil.jpgDie Lauffläche ist die oberste Schicht eines Reifens und außer bei Slicks mit einem Profil versehen.

Das Profil der Lauffläche besteht aus Gummiblöcken (Positiv-Blöcke oder auch Profil-Positiv genannt) die ggf. zusätzlichen Lamellen versehen sind sowie den (Drainage-) Rillen bzw. Kanälen (Profil- Negativ).
Neureifen haben eine Profiltiefe von ca. 7 bis 10 mm. Von der Reifen-Lauffläche hängt die Reifen-Haftung auf verschieden Untergründen entscheidend ab. Die Reifenlauffläche erhält durch das Profil ihr oftmals interessantes Design.

Reifenlaufflächen gibt es in verschiedensten Aus- führungen des Materials (Gummimischung) und des Aufbaus, je nach dem für welches Fahrzeug und für welchen Zweck die Reifen gedacht sind (Sommerreifen, Winterreifen, Ganzjahresreifen, Geländerreifen …). Die Lauffläche sorgt für bessere Kraftübertragung und Wasserverdrängung. Laufflächenart und Profiltiefe bestimmen, wie viel Wasser oder auch Schneematsch der Reifen auf- nehmen, verdrängen und nach außen ableiten kann, bevor es zum Aquaplaning kommt. Querrillen in der Reifenlauffläche dienen der Übertragung von Antriebskräften, Längsrillen übertragen Seitenführungskräfte. Das Profil und die Profiltiefe beeinflussen zudem das Lenkverhalten und haben entscheidenden Einfluss auf den Bremsweg und die mögliche Kurvengeschwindigkeit.

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Radialreifen – Reifenkennzeichnung R

Was sind Radialreifen?

 

Radialreifen sind eine bestimmte Reifenbauart, bei der die Kordfäden der Karkasse (Unterbau) radial vonWulst zu Wulst verlaufen. Die Karkasse ist bei jedem Radialreifen von einem im wesentlichen undehnbaren Gürtel stabilisierend umfasst.

Radialreifen federn an der Flanke ein. Eine Verformung findet hauptsächlich in der Walkzone statt. Durch die geringe Walkarbeit sind auch die Erwärmung und der Kraft- stoffverbrauch geringer.
Radialreifen haben den Diagonalreifen abgelöst, sind heute bei PKW üblich und werden auch mehr und mehr im Motorradbereich verbaut. Die Mischung von Radialreifen und Diagonalreifen am Fahrzeug ist verboten.

Aufbau von Radialreifen

Radialreifen Fadenwinkel Aufbau RadialreifenRadialreifen Fadenwinkel Aufbau Radialreifen Draufsicht ReifenDie Kordfäden der Karkasse verlaufen radial, d. h. 90 Grad (Fadenwinkel) zur Fahrtrichtung (radial = in Richtung des Radius; von einem Mittelpunkt ausgehend). Die Abbildung links zeigt eine Reifen- Draufsicht. In rot sind ist die Anordnung der Karkassen-Fäden (Fadenwinkel) stark vereinfacht dargestellt. In Fahrtrichtung gesehen, also seitlich betrachtet (Abb. rechts), verlaufen die Kordfäden in einem Winkel von 0 bis 20 Grad. Im Gegensatz zum Diagonalreifen kreuzen sich die Fäden nicht. Das bewirkt eine Erhöhung der übertragbaren Seitenführungskräfte und der Durch- schlagkräftigkeit, einen deutlich verringerten Rollwiderstand sowie eine verbesserte Bodenhaftung.

Kennzeichnung von Radialreifen

Radialreifen werden nach den ECE-Regelungen durch ein R vor der Angabe des Felgendurchmessers gekennzeichnet. Dahinter kann wahlweise die Aufschrift „Radial“ auf der Reifenflanke aufgebracht sein.

Ein Beispiel für die Radialreifen-Kennzeichnung: 205/55 R 16 93 H Radial

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Super-Niederquerschnitt-Reifen – Superniederquerschittsreifen

Super-Niederquerschnitt-Reifen sind eine bestimmte Reifengattung, die sich aus dem Querschnittsverhältnis ergibt.

Das Verhältnis von Höhe und Breite beträgt bei Super-Niederquerschnittsreifen 0,82 : 1. Bei Auto und Motorrad sind heute Reifengattungen vom 80er bis hin zum extrem flachen 20er üblich. Bei jeder Reifengattung ist das Querschnittsverhältnis ein anderes, was wiederum unterschiedlichste Reifen-Eigenschaften und damit unterschiedliches Fahrverhalten mit sich bringt. Die ersten Reifen waren eher kreisrund. Doch geht der Trend immer weiter zu flachen und breiten Reifen. Breitreifen bieten mehr Fahrsicherheit und lassen höhere Geschwindigkeiten zu.

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Rotation – Laufrichtung Reifen

Die Reifenkennzeichnung „Rotatoin“

rotation-reifen.jpgBei Reifen mit Kennzeichnung „Rotation“ in Verbindung mit einem Pfeil ist die Laufrichtung des Reifens vorgegeben. (Rotation, engl. = Drehung)

Reifen mit der Kennzeichnung Rotation werden als laufrichtungsgebundene Reifen bzw. das Profil als laufrichtungsgebundenes Profil bezeichnet. Die Kennzeichnung „Rotation“ steht in der Regel auf beiden Reifenflanken. Der Pfeil weist immer in Richtung Vorwärtsfahrt.

Laufrichtungsgebunde Reifen

Das Profil ist meistens V-förmig angeordnet. Beim V-Profil zeigt die geschlossene Seite des V immer in Fahrtrichtung. Bei Breitreifen sowie Winterreifen kommen immer mehr richtungsgebundene Reifenmodelle zum Einsatz.

Vorteile laufrichtungsgebundener Reifen

Reifen SommerreifenBei laufrichtungsgebunden Reifen ist jeder Reifen gleich, d. h. bevor der Reifen auf die Felge montiert wird, gibt es keinen linken oder rechten Reifen. Wenn der Reifenfachmann einen Satz Reifen fertig macht, montiert er zwei linke und zwei rechte. Die Richtung wird also durch die Montage auf die Felge bestimmt. Die Räder brauchen dann nur noch gemäß der „Rotation“ – Markierung am Fahrzeug angebaut werden. Ein Tausch der Räder über Kreuz, was ohnehin nicht zu empfehlen ist, ist bei laufrichtungsgebundenen Reifen zwar möglich, jedoch würden die Reifen entgegen der Laufrichtung abrollen. Also beim Durchtauschen der Räder immer die Laufrichtung beibehalten und auf die Rotation- Kennzeichnung achten!
Ein laufrichtungsgebundener Reifen eignet sich demnach nicht als Reserverad, da er für links oder rechts montiert ist. Die Chance steht also 50 zu 50.

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Runderneuerte Reifen

Runderneuerte Reifen sind mit einem „R“ oder der Aufschrift „Retread“ (Retread, engl. = runderneuert) auf der Seitenwand gekennzeichnet.
Die Runderneuerung von Reifen eignet sich für LKW und ist im Bereich der PKW-Reifen eher selten. Auch bei runderneuerten Reifen gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede. Das Aufbringen eines modernen Reifenprofils auf eine alte Karkasse macht noch keinen guten Reifen.

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C-Reifen – Commercial-Reifen – C-Kennzeichnung

C- Reifen (Commercial Reifen) – Reifen mit der Kennzeichnung C

C – Abkürzung für Commercial – verstärkter Reifen mit mehrlagigem Reifenunterbau (Karkasse) für leichte LKW, NKW, Vans und zum Teil SUV.
(commercial, engl. = gewerblich, geschäftlich)

Kennzeichnung C – Reifen

C- Reifen sind auf der Seitenwand und in den Kfz- Papieren mit „C“ gekennzeichnet.

Ein Bsp: 195/70 R 15 99 C

Neben der Angabe der bindenden Tragfähigkeitsklasse (Load Index) findet sich zum Teil auch noch die alte Einteilung der Tragfähigkeit, die sogenannte Ply Rating. Insbesondere bei der Nutzung verstärkter Reifen ist der empfohlene Reifenluftdruck des Reifenherstellers, unter Berücksichtigung der Verstärkungsstufen, zu beachten!

Aufbau C – Reifen

Karkasse und Gürtel sind besonders stabil ausgeführt, die Tragfähigkeitsklasse ist dann entsprechend hoch. Der Unterbau bei C Reifen ist mehrlagig ausgeführt.

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