Tubeless Reifen – Schlauchlose Reifen

Was sind Tubeless Reifen?

tubeless-reifen.jpgEin Reifen mit der Kennzeichnung „Tubeless“ ist ein schlauchloser Reifen. Die Reifenbeschriftung bzw. Reifenkennzeichnung lautet „Tubeless“ (engl. = Schlauchlos) oder die Abkürzungen „TL“ bzw. „sl“. Schlauchlose Reifen sind heute im PKW- und Motorradbereich üblich.

Hinweis: Ist ein mit „Tubeless“ gekennzeichneter Reifen beschädigt, ist die nach- trägliche Montage eines Schlauches verboten.

Schlauchlose Reifen

Schlauchlose Reifen dichten sich auf der Felge selbst ab. Sie sind innen mit einer abdichtenden Gummischicht, Innenseele, Inliner oder Innerling genannt, überzogen. Diese Schicht reicht bis auf Höhe des Felgenhorns und um die Wulst herum. Die Innenseele ist bis zu einem gewissen Grad noch selbstabdichtend bzw. selbstverschließend, wenn Fremdkörper eingedrungen sind.

Vorteile schlauchloser Reifen:

  • kein Schlauch der Platzen kann, sondern langsamer Druckverlust – Sicherheit!
  • weniger Wärme, da keine Reibung zwischen Schlauch und Reifen stattfindet, so sind auch höhere Geschwindigkeiten möglich
  • einfachere Reifen- Montage
  • Gewichtseinsparung

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Im Internet Reifen Felgen Lexikon können Sie weitere Infos dazu nachlesen.

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Geländereifen – Geländebereifung

gelandereifen.jpgGeländereifen (Off Road Reifen) sind besonders für die hohen Anforderungen an das Fahren im Gelände ausgelegte Reifen für Geländewagen, SUV, Jeeps und Pick-Up´s. Die Eigenschaften für Straße und Gelände sollten jedoch ausgewogen sein. Geländereifen besitzen meist ein offenes, grobes Profil sowie die M&S- Kennzeichnung. Auch wenn die M+S Kennzeichnung vorhanden ist, bedeutet das nicht, dass der Reifen auch als Winterreifen geeignet ist.

Anforderungen an Geländereifen sind z. B.:

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Burn out

Ein Burn out ist ein „verheizen“ oder auch „verbrennen“ eines Reifens.

(Burn out: engl. verheizen, ausbrennen)

Ein Burn Out ganze kann stehend (standing burn out) oder fahrend erfolgen (rolling burn out; also „Kreise ziehen“).
In beiden Fällen verwandelt sich das Reifenprofil in wunderschöne schwarze Streifen auf dem Asphalt. Und das ganze wird von einer Menge Rauch eingehüllt. Die Antriebsräder müssen dabei durchdrehen (Schlupf).
Bei einem Auto mit Frontantrieb kann die Handbremse für einen Burn out genutzt werden. Bei einem Hecktriebler sollte möglicht wenig Gewicht auf die Hinterachse liegen (Kofferraum leer, keine Personen im Fond). Je mehr Haftung die Reifen haben, desto mehr Motorleistung ist notwendig. Für einen Burn out bedarf es Übung und Motorleistung.
Vor einem Dragster-Rennen werden die Reifen sogar durch einen Burn out auf Temperatur gebracht, um die Haftung zu optimieren.

Burn outs sind auf öffentlichen Straßen verboten und der Verschleiß an Reifen und Fahrzeug ist sehr hoch.



Winterreifen Kompletträder

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Ganzjahresreifen (Allwetterreifen)

Ganzjahresreifen sind ein bestimmter Reifentyp, bei dem versucht wird die Eigenschafen von Sommerreifen und Winterreifen zu vereinen.

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Zusätzlich zu den Sommerreifen und Winterreifen gibt es so genannte Ganzjahresreifen, auch Allwetterreifen, All Weather- Reifen oder All Season-Reifen genannt. Bei Ganzjahresreifen wird versucht, eine ausgewogene Mischung der Eigenschaften von Sommerreifen und Winterreifen zu erreichen. Ganzjahresreifen haben neben der M & S-Kennzeichnung meist noch die Symbole Schneeflocke, Blatt, Sonne und Regentropfen, welche die verschiedenen Witterungsbedingungen symbolisieren sollen. Nur einige wenige Ganzjahresreifen dürfen das echte Schneeflockensymbol tragen.

Ganzjahresreifen stellen immer einen Kompromiss dar. Eine perfekte Mischung, der Alleskönner, ist technisch nicht möglich. Für „Wenigfahrer“ aus flachen Regionen ist der Ganzjahresreifen eine mögliche Alternative. Es wird jedoch immer empfohlen, Sommerreifen und Winterreifen zu nutzen. Zu unser aller Sicherheit.

Im Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen Lexikon bieten viele weitere Infos!



Schäden an Reifen – Reifenschaden – Reifenbeschädigung

Reifenschäden können durch verschiedenste Ursachen entstehen:

Die einzelnen Arten von Schäden und ihren Ursachen werden nun zum Teil erläutert:

Reifenschaden durch eine falsch eingestellte Achsgeometrie:

Sind Spur oder Sturz nicht korrekt eingestellt, kann das zu einseitigem Reifenverschleiß führen. Die Reifen sind dann z. B. nur innen oder außen abgenutzt. In einem solchen Fall sollte eine Achsvermessung sowie Einstellung erfolgen.

Reifenschaden durch Fremdkörper

Eingedrungene Fremdkörper (Nägel, Schrauben, Glas- oder Metallteile) können zu einem plötzlichen oder schleichenden Druckverlust führen. Zudem kann Feuchtigkeit in den Reifenaufbau eindringen und den Stahlkord-Gürtel rosten lassen. Der Reifen kann sich dadurch auflösen, es kann zur Profilablösung bzw. Gürtelablösung kommen. Fremdkörper im Reifen sind sehr gefährlich. Der Reifen sollte schnellstmöglich ausgetauscht werden.

Es wird aus Sicherheitsgründen empfohlen, Reifen nicht reparieren zu lassen. Jedoch kann eine Reparatur gerade bei neuwertigen Reifen eine günstige Alternative darstellen. Bei Reifen ab der Geschwindigkeitskategorie V (240 km/h) und bei Motorradreifen ist eine Reparatur unverantwortlich.

Hinweise, wenn der Reifen dennoch repariert werden soll:

  • Fremdkörper stecken lassen
  • Stelle kennzeichnen
  • Reserverad montieren
  • zur nächsten Fachwerkstatt oder einem Reifenfachhändler fahren

Ist der eingedrungene Fremdkörper auf der Lauffläche und nicht zu weit außen im Bereich der Reifenschulter, kann noch eine fachgerechte Reparatur erfolgen.

Reifenschaden durch Montagefehler

Der Reifen und die Felge können schon bei einer unsachgemäßen Montage irreparabel beschädigt werden. Reifenmontage ist etwas für den Fachmann.

Hinweise zur Vermeidung von Schäden durch Montagefehler:

  • nur geeignetes Werkzeug benutzen
  • stets Reifen-Montagepaste verwenden
  • stets ein neues Ventil einsetzen (unterliegt einer hohen Beanspruchung durch Fliehkraft, Druck, Staub und Feuchtigkeit)
  • das Rad ist nach jeder Reifenmontage gut zu wuchten
  • keine verformten oder verrosten Felgen verwenden, da der Reifen sonst nicht richtig abdichtet und weniger Kräfte übertragen kann

Reifenschaden durch Bordsteinkanten, Schlaglöcher oder ähnliche Hindernisse

Wird ein Reifen z. B. durch eine Bordsteinkante an der Seitenwand beschädigt (z. B. durch Abschürfungen) ist das sehr gefährlich. Die Seitenwand ist in der Regel sehr dünn. Der Reifen kann nicht mehr repariert werden und es sollte schnellstmöglich ein Austausch erfolgen. (siehe auch Felgenrippe bzw. Felgenschutzleiste)

Durch Anprallen an Bordsteinkanten, Steinen oder beim Durchfahren von großen Schlaglöchern können jedoch Schäden an der Karkasse entstehen, die zunächst nicht bemerkt werden und erst später sichtbar werden. Bordsteinkanten zu überfahren, sollte gemieden werden. Das ist jedoch nicht immer vermeidbar. Deshalb langsam und im großen (möglichst rechten) Winkel überfahren. Parken mit nur einem Teil der Lauffläche auf einer Bordsteinkante kann zu bleibenden Reifenschäden führen.

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Reifenschaden durch überhöhte Geschwindigkeit

Reifen sind nur bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit hergestellt und zugelassen. Die Höchstgeschwindigkeit wird durch das Geschwindigkeitssymbol dargestellt.

Wird die zulässige Geschwindigkeit deutlich und für einen längeren Zeitraum überschritten, erwärmt sich der Reifen übermäßig. Das kann Brüche, Profilablösung bzw. Gürtelablösung nach sich ziehen und sogar zum Platzen des Reifens führen. Es wird empfohlen, die zulässige Geschwindigkeit nicht zu überschreiten.

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CP Reifen – verstärkter Reifen für Camping-Fahrzeuge

Was ist ein CP Reifen?

Ein CP Reifen ist ein verstärkter Reifen speziell für Camping-Fahrzeuge. CP Reifen sind im Aufbau einem C-Reifen gleichzusetzen. Reifen mit der Kennzeichnung CP sind verstärkt und bieten somit eine hohe Tragfähigkeit.

Bei einem verstärkten Reifen, so wie bei CP-Reifen, wird der Reifenunterbau sehr stabil ausgeführt und mit einem deutlich höheren Luftdruck eine erhöhte Tragfähigkeit und zugleich ein besserer Schutz vor mechanischer Beschädigung der Reifen erreicht. Die Verstärkung ist bei CP-Reifen mehrlagig ausgeführt.

Beispiel für die Kennzeichnung von CP-Reifen:

205/55 R16 99CP V

Man unterscheidet:

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Lagerung von Reifen und Rädern – Reifenlagerung – Räderlagerung

Reifen und Räder richtig lagern:

Damit die Reifen so lange wie möglich genutzt werden können und man auch immer sicher unterwegs ist, sollte auch bei der Reifenlagerung bzw. Räderlagerung einiges beachtet werden:

  1. Reifen kennzeichnen, um sie wieder an der gleichen Position montieren zu können. Dazu kann man am z. B. Kreide, Fettstifte oder Anhänger nutzten. Die Kennzeichnung sollte von der Fahrtrichtung ausgehend mit VL (vorn links), VR (vorn rechts), HL usw. erfolgen.
  2. Der ganze Reifen sollte auf Schäden untersucht werden. Hat er Beulen, Risse oder sonstige Beschädigungen sollte er ausgetauscht werden. Fremdkörper im Profil sollten entfernt werden. Wie sieht es mit der Profiltiefe aus?
  3. Wenn notwendig, sind die Räder zu reinigen und danach gut abtrocknen lassen. Insbesondere Salzablagerungen werden mit viel Wasser abgespült.
  4. Der Reifenluftdruck sollte um 0,5 bar erhöht werden. Die Reifen verlieren über die Monate an Druck und werden durch die Erhöhung des Luftdrucks vor Verformung geschützt.
  5. Der Lagerplatz sollte kühl, trocken und dunkel sein.
  6. Lose Reifen, also Reifen ohne Felge sollten senkrecht stehen und können dann und wann gedreht werden. Kompletträder, also Reifen mit Felge, können liegend übereinander gestellt werden (max. 4 Räder) oder z. B. an der Wand aufgehangen werden. Ein Felgenbaum eignet sich besonders gut.
  7. Der Kontakt mit Ölen, Fetten, Farben oder sonstigen Chemikalien sollte absolut vermieden werden.
  8. Reifen sollten nicht neben elektrischen Geräten lagern, die Ozon erzeugen. Dazu zählen z. B. Schweißgeräte, Elektromotoren und Transformatoren.

Wärme, Sonnenlicht, Feuchtigkeit und Ozon lassen den Reifen vorzeitig altern, Öle und Chemikalien können ihn zerstören.

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