Scheuerleiste Reifen – Reifenscheuerleiste

Eine Scheuerleiste dient der Verstärkung der empfindlichen Seitenwand des Reifens.

Dadurch wird ein hohes Maß an Kerbzähigkeit erreicht. Scheuerleisten findet man häufig bei Geländereifen. Die Scheuerleiste wird oft auch in Verbindung mit der Felgenschutzleiste bzw. dem Felgenhornschutz genannt.

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Pannenkonzepte – Pannensysteme

Es existieren verschiedenste Pannenkonzepte bzw. Pannensysteme, um im Fall der Fälle die Weiterfahrt, wenigstens zur nächsten Werkstatt, zu ermöglichen:

  • normales Ersatzrad (schwer, teuer, Platz raubend und deshalb immer seltener)
  • Notrad (schmales Rad, max. 80 km/h und zeitlich begrenzt nutzbar)
  • Faltrad (wie ein Notrad, jedoch mit Kompressor zum Entfalten und Aufpumpen)
  • Reifendichtmittel i. d. R. mit 12 V – Kompressor
  • Notlaufreifen (Run-Flat-Reifen)

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Unwucht Rad/Reifen

Eine Unwucht ist ein nicht ausgeglichener Massenunterschied bei einem Rad.

Der nicht ausgeglichene Massenunterschied, also die Unwucht, entsteht durch die immer geringfügig ungleiche Werkstoffverteilung (Fertigungstoleranzen) bei Reifen und Felge und führt durch die Zentrifugalkräfte (Fliehkräfte) zu einem unrunden Lauf. Je größer die (nicht ausgeglichene) Masse und die Geschwindigkeit, desto größer die wirkende Fliehkraft. Bei hohen Geschwindigkeiten macht sich das zunächst über ein Flattern bzw. Zittern oder auch Vibrieren des Lenkrades bemerkbar.
Eine 10 g – Unwucht am Rad wirkt durch die Fliehkraft im Fahrbetrieb bei 100 km/h schon wie 2,5 kg. Eine Unwucht kann Reifen, Radlager und Radaufhängung übermäßig beanspruchen und so zu erhöhtem Reifenverschleiß und Schäden an den Achsen führen.

Eine Unwucht wird durch Auswuchten des Rades beseitigt. Auswuchten ist das Anbringen von Gewichten an der Felge, um den Rundlauf des Rades zu gewährleisten. Das Auswuchten muss nach jeder Reifenmontage durchgeführt werden. Dabei wird die Unwucht beseitigt.

Man unterscheidet zwischen statischer und dynamischer Unwucht.

Ein auf einer Radauswuchtmaschine gewuchtetes Rad hat keine statische und auch keine dynamische Unwucht mehr.

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Positiv-Blöcke – Reifen-Profilblöcke

Reifen-Positiv-Blöcke sind die herausstehenden Gummiblöcke der Lauffläche (Reifenprofil) und werden auch Profil-Positiv genannt. Die Reifenprofilblöcke sind ggf. zusätzlich mit Lamellen versehen.

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Unterbau Reifen – Reifenunterbau (Karkasse)

Der Unterbau (Karkasse) ist der Grundaufbau eines Reifens.

Reifenunterbau (Karkasse) und Luftpolster bestimmen die Belastbarkeit (Tragfähigkeit) des Reifens maßgeblich. Der Unterbau wird aus gummiertem Kordgewebe hergestellt. Die Fäden des Kordgewebes werden in mehreren Lagen übereinander gelegt. Das ist Radial – also im Rechten Winkel zur Fahrtrichtung oder Diagonal – schräg bzw. im spitzen Winkel zur Fahrtrichtung möglich (Fadenwinkel). Erst der richtige Reifenluftdruck verleiht dem Reifenunterbau und somit dem gesamten Reifen die notwendige Stabilität. Bei Radialreifen und Diagonal-Gürtelreifen ist der Unterbau von einem im wesentlichen undehnbaren Gürtel stabilisierend umfasst.

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Wasserstoff Tankstellen (Archiv)

Die Linde AG, der führende Konzern im Bereich der Wasserstofftechnologie, plant mit Autoherstellern und Mineralölkonzernen ein Netz von Wasserstoff- Tankstellen in Deutschland aufzubauen. Hierbei sollen zunächst nur an bestimmten Haupt- verkehrsrouten Wasserstoff- Tankstellen errichtet werden. Momentan gibt es in ganz Deutschland nur drei Test- Wasserstoff – Tankstellen.

Die Linde AG erwirtschaftete einen jährlichen Umsatz von 450 Millionen € allein mit Wasserstoff. Linde ist auf diesem Gebiet absolut kompetent und beherrscht sowohl Herstellung, Lagerung, Transport und Betankung.

Mehr Info unter www.linde.de

Fahrzeughersteller beschäftigen sich seit geraumer Zeit mit Wasserstoff- Fahrzeugen. Tendenz steigend. Momentan setzt die Automobilindustrie jedoch mehr auf Erdgas- Fahrzeuge. Dies ist zwar eine gute Zwischenlösung, doch der Erdgasbestand ist nicht unerschöpflich.

Wasserstoff

Wasserstoff wird im elektrolytischem Prozess gewonnen. Dabei wir durch Zuführung von Elektrizität Sauerstoff und Wasserstoff getrennt. In einer Brennstoffzelle werden diese Bestandteile wieder zusammengeführt und es entsteht eine in elektrischen Strom umwandelbare Energie. Diese Energie kann eben auch zum Betrieb eines Elektro- motors im Kraftfahrzeug genutzt werden.

Hybrid

Einige Hersteller setzen auch auf Hybrid- Antriebe. Dabei sind Verbrennungs- und Elektromotor in einem Fahrzeug vorhanden.

Stand: 2004

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