Reserverad – Reservereifen

Das Reserverad ist das Ersatzrad, dass für den Fall einer Panne bzw. eines Plattens im Fahrzeug mitgeführt werden kann. Es gibt vollwertige Reserveräder und Noträder.

Es gibt verschiedene Pannensysteme, um im Fall der Fälle eine Weiterfahrt zu ermöglichen. Eine davon, dass Reserverad, gibt es als vollwertiges Rad oder als schmales Notrad. Ein Notrad ist sehr schmal ausgeführt. Bei Notreifen des Typ´s „T“ sind wesentlich höhere Reifenluftdrücke notwendig als bei herkömmlichen und verstärkten Reifen. Noträder sind sowohl in der Höchstgeschwindigkeit (meist 80 km/h) als auch in der Reichweite nur begrenzt einsetzbar. Dafür sind sie relativ klein und leicht.
Vollwertige Reserveräder ermöglichen eine nahezu uneingeschränkte Weiterfahrt, sind aber im Verhältnis gesehen schwer und platzraubend und werden deshalb immer seltener. Ein Reserverad oder anderes Pannensystem mitzuführen, ist nicht gesetzlich vorgeschrieben.

Um bei einer Reifenpanne wieder mobil zu werden, hier ein paar Ratschläge, wie man sich auf einen Plattfuß vorbereiten kann:

  • regelmäßige Sichtkontrolle und Überprüfung des Reifenluftdrucks, beim Reserverad ca. 0,5 bar über der Herstellervorgabe auffüllen
  • ungenutzte Reservereifen nach spätestens 6 Jahren erneuern (Alterung)
  • Wagenheber und Werkzeug mindestens jährlich auf Zustand und Funktion überprüfen
  • bei Alufelgen werden meistens andere Radschrauben (oder auch Radbolzen bzw. Radmuttern) verwendet, die richtigen Schrauben für das Reserverad sollten also mitgeführt werden
  • bei Felgenschlössern sollte auch der richtige Aufsatz für die Diebstahlsicherung im Auto liegen (auch auffindbar – das Ding ist recht klein)
  • bei einer Montage des Ersatzrades unter dem Fahrzeug sollte die Mechanik der Befestigung regelmäßig gefettet und bewegt werden, da diese sonst bis zur Unbeweglichkeit rosten könnten
  • ein Paar Arbeitshandschuhe im Fahrzeug können auch nicht schaden
  • den Radwechsel einmal in Ruhe „auf dem Hof“ zu üben ist keine schlechte Idee

Ein laufrichtungsgebundener Reifen eignet sich nicht als Reserverad, da er für links oder rechts montiert ist. Die Chance steht also 50 zu 50.

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Wulstkeil Reifen – Kernreiter – Kernprofil – Apex

Der Wulstkeil, auch als Kernreiter, Kernprofil oder Apex bezeichnet, sitzt über dem Wulstkern und besteht i.d.R. aus Gummi. Form und Gestaltung des Kernreiters haben, insbesondere bei Motorradreifen, großen Einfluss auf die Reifeneigenschaften. Speziell die Verformung der Reifen durch Seitenführungskräfte, die Lenkpräzision und der Federungskomfort werden beinflusst. An der Reifen-Außenseite kann über der Reifenwulst und dem Kernreiter zusätzlich ein Wulstverstärker angebracht sein.

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Radauswuchtmaschine

Mit einer Radauswuchtmaschine können Räder ausgewuchtet werden bzw. sie ermöglicht die Durchführung einer Rundlaufprüfung. Diese Maschinen sind i. d. R. in einer Werkstatt fest montiert (stationäre Radauswuchtmaschine).

Das Rad wird dazu vom Fahrzeug abgebaut und auf die Maschine gespannt. Die Maschine zeigt die Stelle der Unwucht in Gramm an. Nun werden entsprechende Gewichte angebracht, um die Unwucht auszugleichen. Nach dem Anbringen der Gewichte wird die Rundlaufprüfung erneut durchgeführt. Die Gewichte sind in verschiedenen Grammzahlen erhältlich und werden an das Rad angeschlagen oder bei Alufelgen auch geklebt. Früher wurden Bleigewichte verwendet, heute wird nur noch Zink genutzt.

Das Auswuchten mit einer mobilen Auswuchtmaschine wird Feinwuchten genannt.

Es gibt zwei Arten von Radauswuchtmaschinen:

  • stationäre (fest angebaute) und
  • mobile (transportable) Maschinen.

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Anzugsdrehmoment für Räder und Felgen

Für das Anziehen von Radbolzen bzw. Radmuttern gilt: gleichmäßiges Anziehen „über Kreuz“. Werden die Radschrauben oder Radmuttern zu fest oder ungleichmäßig angezogen, kann es zu Beschädigungen am Radträger, an der Bremsscheibe und an der Felge kommen. Richtig angezogen werden Schrauben oder Muttern über Kreuz mit einem Drehmomentschlüssel aus dem Fachhandel und dem richtig eingestellten Anzugsdrehmoment.

Das für Ihr Fahrzeug richtige Anzugsdrehmoment entnehmen Sie bitte der Betriebsanleitung des Wagens oder der ABE bzw. des Teilegutachtens der Felgen. Es ist zu beachten, dass das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment für Stahlfelgen und Alufelgen i.d.R. unterschiedlich ist.

Die Gutachten für Ihre DBV Felgen können Sie können Sie sich im DBV Felgen Shop downloaden. Im Gutachten finden das richtige Drehmoment für Ihre DBV Alufelgen.



Datum Reifenherstellung – Reifenalter – DOT Nummer

Das Datum der Reifenherstellung muss gemäß ECE-Normen und § 36 StVZO dauerhaft auf dem Reifen angebracht sein. Dies geschieht verschlüsselt über die so genannte DOT- Nummer bzw. DOT Kennzeichnung.

Die DOT-Nummer ist eine heute vier- (früher dreistellige) Zahl, die das Datum der Reifenherstellung angibt.
DOT- bedeutet „Department of Transportation“ (US-Verkehrsministerium).

DOT Nummer - Datum Reifenherstellung Zahlen Buchstaben

DOT Kennzeichnung auf der Seitenwand

Zuerst kommt die Kennzeichnung DOT gefolgt von einer Buchstaben- Zahlen- kombination (das ist die Zulassungsnummer des US-Verkehrsministeriums). Danach folgen 4 Ziffern (seit 2000 sind es 4, davor waren es 3 Ziffern). Die ersten beiden Ziffern stehen für die Kalenderwoche, die letzten beiden Ziffern für das Herstellungsjahr.

Ein Beispiel: DOT GFJ 988 0211 bedeutet, dass der Reifen in der 2. Kalenderwoche des Jahres 2011 hergestellt worden ist. Die Zahlen und Buchstaben davor sind die Zulassungsnummer des DOT (Department of Transportation)

Die vollständige DOT Kennzeichnung befindet sich in der Regel nur auf einer Reifenseite. Die Kennzeichnung DOT mit der Zulassungsnummer ist zwar i.d.R. auf beiden Seiten, jedoch einmal ohne das Datum der Reifenherstellung. Das bedeutet, die Kennzeichnung ist möglicherweise auf der Fahrzeuginnenseite. Dass macht das Ablesen schon etwas schwieriger. Bei montierten laufrichtungsgebundenen Reifen (z.B. V-Profil) ist somit das Herstellungsjahr 2x auf Fahrzeuginnen- und 2x auf der Fahrzeugaußenseite. Bei asymmetrischen Profilen ist es möglich, dass sich die vollständige DOT Kennzeichnung nur auf der Innen- oder Außenseite befindet.

Datum der Reifenherstellung (DOT Nummer) Zeitraum und Kennzeichnung:

  • 2000 – heute: die letzten vier Ziffern, ohne ein Dreieck dahinter, bedeuten das Herstellungsdatum. Bsp.: 0208 – 2 Woche 2008
  • 1990 bis 1999: die letzten drei Ziffern, mit einem Dreieck dahinter, bedeuten das Herstellungsdatum. Bsp.: 269 – 26 Woche 1999
  • 1980 bis 1989: die letzten drei Ziffern, ohne ein Dreieck dahinter, bedeuten das Herstellungsdatum. Bsp.: 327 – 32 Woche 1987

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CO2 – Kohlendioxid – Kohlenstoffdioxid

Kohlendioxid (genau genommen Kohlenstoffdioxid) ist die chemische Verbindung von Saustoff (O) und Kohlenstoff (C). Das Formelzeichen lautet CO2. Kohlendioxid ist ein farbloses, unbrennbares, schwach säuerlich riechendes und schmeckendes Gas. Die Luft besteht zu ca. 0,3 – 0,4% aus CO2.

CO2 entsteht u.a. bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe beim Kfz wie Benzin, Diesel oder Erdgas. CO2 ist mit für den Treibhauseffekt verantwortlich (Treibhausgas). Der durchschnittliche CO2-Ausstoß liegt bei in Deutschland zugelassenen Neuwagen mittlerweile bei unter 170 g/km (Stand 2008).

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Verschleiß Reifen – Reifenverschleiß

Reifenverschleiß Reifenabrieb Reifen

Reifenverschleiß / Reifenabrieb

Beim Fahren, Bremsen und Anfahren kommt es stets zum Verschleiß der Reifenoberfläche und des Straßenbelages. Je weicher ein Reifen ist (Gummimischung), desto höher ist der Reifenverschleiß. Beim Fahren tritt immer Verschleiß auf. Ursache ist der Schlupf.

Wie lange ein Reifen hält ist von vielen Faktoren abhängig, dass sind z.B.:

  • Fahrweise
  • Motorleistung
  • Fahrzeuggewicht
  • Reifen- Beschaffenheit
  • Temperatur


Zentrifugalkraft

Die Zentrifugalkraft (Fliehkraft) ist eine Trägheitskraft. Man kann diese Kraft spüren, wenn man sich in einem kreisendem bzw. rotierenden Bezugssystem befindet. Die Zentrifugalkraft zeigt sich beim Auto- und Motorradfahren bei der Kurvenfahrt. Sie wirkt in Richtung “aussen” der der Kurve. Die Reifen bzw. Räder müssen die Zentrifugalkräfte übertragen.